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up! will die Legalisierung von Konsum, Besitz und Handel sämtlicher Drogen. Wir sind der Überzeugung, dass Menschen frei entscheiden können und sollen, ob sie Drogen konsumieren oder nicht. Ausserdem verweisen wir auf den stetig wachsenden Berg an Untersuchungen, die zeigen, dass ein Verbot von Drogen viel mehr schadet als nützt. Der Krieg gegen die Drogen bestraft friedliche Menschen, bestärkt die organisierte Kriminalität, verschlechtert die Qualität der Drogen und erzeugt Milliarden an sichtbaren und unsichtbaren Kosten. Wir sagen: Schluss damit!  Es soll jedem frei stehen, Drogen zu konsumieren, er soll aber auch die Kosten seines Handelns tragen. Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Legalize it!

argumente

Mein Leben gehört mir. Was ich konsumiere, ist meine Entscheidung.

Mit einer Drogenliberalisierung lassen sich die negativen Nebenwirkungen aufheben, welche die heutige, repressive Drogenpolitik verursacht. Der entscheidende Punkt ist aber ein anderer: Niemand hat das Recht, einem Menschen zu befehlen, was er mit seinem Körper tun darf und was nicht. Nicht wohlmeinende Politiker, nicht eine Mehrheit. Was ich zu mir nehmen will, ist meine Entscheidung, und ich trage die Verantwortung dafür. Finger weg von meinem Leben!

 

Der Krieg gegen die Drogen kostet Milliarden und macht alles nur noch schlimmer.

Alleine für die Cannabisrepression fallen bei den Schweizer Strafverfolgungsbehörden jährlich Kosten von 200 Millionen Franken an. Drogenprohibition im Allgemeinen dürfte ein Vielfaches kosten. Global gesehen sind die Kosten gewaltig: Die weltweiten Kosten der drogenbezogenen Strafverfolgung werden auf 100 Milliarden Dollar jährlich geschätzt. Dazu kommen versteckte Kosten: Das Verbot von Drogen drängt den Drogenhandel in die Fänge der organisierten Kriminalität. Das hat verschiedene negative Nebenwirkungen: Gewalt, schlechte Qualität der Produkte, Korruption. Das sind nicht nur Ursachen menschlicher Tragödien, sondern haben auch Kosten, die ein Vielfaches derjenigen für die Strafverfolgung betragen. Und der Erfolg? Keiner. Von 1998 bis 2008 nahmen die Zahlen der Drogenabhängigen weltweit deutlich zu. Diese Politik sollte man überdenken.

 

Liberale Drogenpolitik funktioniert!

Fallbeispiele von Ländern, die sich von der repressiven Drogenpolitik abgewandt haben, zeigen, dass liberale Drogenpolitik funktioniert. Portugal hat Drogenbesitz und -konsum im Jahr 2001 entkriminalisiert. Das Resultat: Weniger neue Drogenkonsumenten, weniger dauerhafte Drogenkonsumenten, weniger drogenverursachte Todesfälle, weniger HIV-Ansteckungen unter Drogenkonsumenten. Eine ehrliche Liberalisierung würde darüber hinaus auch den Drogenhandel straffrei machen, damit die kriminellen Drogenkartelle austrocknen und weitere Schäden abwenden.

 

Weiterführende Links:

  • Global Commission On Drugs Report 2011, deutsch
  • Count The Costs, The Alternative World Drug Report, Webseite
  • Drug Policy Alliance, Webseite
  • What happened when Portugal decriminalised all drugs, The Economist, Video