• Aktionsplan gegen staatliche Zersiedlung: 4. Verdichtetes Bauen erleichtern!

    Alle reden vom verdichteten Bauen, alle sind dafür und doch wird kaum verdichtet gebaut. Wieso eigentlich? Der Grund ist nicht zuletzt staatliche Regulierung. Bauzonen schreiben maximale Firsthöhen vor, die beschränken, wie hoch gebaut werden kann. Zu geringe Ausnützungsziffern beschränken, wie viel Wohnraum pro Grundstück gebaut werden kann. Schliesslich: Sogar wenn trotz mühsamer gesetzlicher Schranken gebaut wird, dann haben zu viele Leute zu viele Einsprachemöglichkeiten. Oft haben solche Rekurse zwar gar keine Erfolgsaussichten, doch führen sie oft zu so grosser Verzögerung und Frustration, sodass Bauvorhaben aufgegeben oder redimensioniert werden.

    Die Unabhängigkeitspartei up! fordert deshalb, dass mit dem verdichteten Bauen endlich ernst gemacht wird. Dafür müssen die staatlichen Hindernisse für verdichtetes Bauen fallen, namentlich die zu belastenden Bauzonenvorschriften und die zu weitgehenden Einsprachemöglichken. Kann besser verdichtet gebaut werden, so wird weniger Siedlungsfläche gebraucht. Die Zersiedlung wird gebremst.

    Die Abschaffung der regulatorischen Hindernisse für verdichtetes Bauen würde gemäss up! die staatliche geförderte Zersiedlung eindämmen. Sie ist Teil des “Aktionsplans gegen die staatliche Zersiedlung”.

     


    Die Unabhängigkeitspartei up! sagt einstimmig Nein zur Zersiedelungsinitiative (Abstimmungstermin: 10. Februar 2019).

    up! kritisiert, dass die Initiative eine zusätzliche staatliche Regulierung fordert für ein Phänomen, das hauptsächlich durch den Staat geschaffen wurde, nämlich durch die staatlich geförderte Zersiedelung.

    Die liberale Partei lehnt nicht nur die Initiative ab, sondern geht noch einen Schritt weiter und fordert die Abschaffung der staatlichen Raumplanung als Ganzes. Als Gegenvorschlag, will die Partei in den kommenden Wochen einen Aktionsplan präsentieren, wie die staatlich geförderte Zersiedlung mit freiheitlichen Massnahmen und mit einem Abbau von staatlichen Eingriffen erreicht werden kann.

  • Aktionsplan gegen staatliche Zersiedlung: 2. Heimliche Umverteilung via Staatsunternehmen beenden!

    Bewohner der Randregionen erhalten dieselben Leistungen zu denselben Preisen wie die Stadtbewohner. Die Kosten für die Erschliessung mit Elektrizität oder die Zustellung eines Briefes sind jedoch wesentlich höher aufgrund der Distanz und der geringen Siedlungsdichte. up! fordert deshalb, dass Infrastrukturunternehmen wie der Post oder Elektrizitätswerken erlaubt wird, Regionen nicht zu bedienen oder von Bewohnern dieser Regionen kostendeckende Preise zu verlangen.

    Die Herstellung der Kostenwahrheit des Service Public für Agglomerationen und Randregionen würde gemäss up! die staatlich geförderte Zersiedlung eindämmen. Darum ist sie Teil des “Massnahmenplans gegen die staatliche geförderte Zersiedlung” von up!schweiz.

     


    Die Unabhängigkeitspartei up! sagt einstimmig Nein zur Zersiedelungsinitiative (Abstimmungstermin: 10. Februar 2019).

    up! kritisiert, dass die Initiative eine zusätzliche staatliche Regulierung fordert für ein Phänomen, das hauptsächlich durch den Staat geschaffen wurde, nämlich durch die staatlich geförderte Zersiedelung.

    Die liberale Partei lehnt nicht nur die Initiative ab, sondern geht noch einen Schritt weiter und fordert die Abschaffung der staatlichen Raumplanung als Ganzes. Als Gegenvorschlag, will die Partei in den kommenden Wochen einen Aktionsplan präsentieren, wie die staatlich geförderte Zersiedlung mit freiheitlichen Massnahmen und mit einem Abbau von staatlichen Eingriffen erreicht werden kann.

  • Aktionsplan gegen staatliche Zersiedlung: 1. öV-Subventionen abschaffen!

    Mit nur 46% der tatsächlichen Kosten zahlen die Bahn Passagiere heute deutlich weniger als eigentlich nötig. (https://goo.gl/oGDDd4)  Diese, durch die Politik, künstlich tief gehaltenen Preise führen zu einer Übernachfrage der Bahn, was wiederum zu einem höheren Investitionsbedarf führt und somit die Kosten noch weiter in die Höhe treibt. Bereits heute investiert die Schweiz pro Kopf fast fünfmal so viel in die Bahninfrastruktur wie unser Nachbarland Deutschland. (https://goo.gl/QVra4C; https://goo.gl/tpdJFB) Auch werden diese Investitionsprojekte leider oft von regionalen Partikularinteressen anstatt von volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Überlegungen getrieben. Das Resultat sind unrentable Linien, die mit einem Bus oder alternativen Transportmöglichkeiten besser bedient wären. Dieser subventionierte Ausbau der Bahninfrastruktur ist ein Haupttreiber der Zersiedelung. (https://goo.gl/ikNxv2)

    Die Unabhängigkeitspartei up! fordert deshalb Kostenwahrheit im Bahnbetrieb. Die öV-Subventionen sollen abgeschafft werden. Im Gegenzug sollen im selben Umfang die Steuern gesenkt werden, damit jeder wieder eigenständig über sein Geld verfügen kann.

    Die Abschaffung der öV-Subventionen würde gemäss up! die staatlich geförderte Zersiedlung eindämmen. Darum ist sie Teil des “Aktionsplans gegen die staatliche Zersiedlung” von up!schweiz.

     


    Die Unabhängigkeitspartei up! sagt einstimmig Nein zur Zersiedelungsinitiative (Abstimmungstermin: 10. Februar 2019).

    up! kritisiert, dass die Initiative eine zusätzliche staatliche Regulierung fordert für ein Phänomen, das hauptsächlich durch den Staat geschaffen wurde, nämlich durch die staatlich geförderte Zersiedelung.

    Die liberale Partei lehnt nicht nur die Initiative ab, sondern geht noch einen Schritt weiter und fordert die Abschaffung der staatlichen Raumplanung als Ganzes. Als Gegenvorschlag, will die Partei in den kommenden Wochen einen Aktionsplan präsentieren, wie die staatlich geförderte Zersiedlung mit freiheitlichen Massnahmen und mit einem Abbau von staatlichen Eingriffen erreicht werden kann.

  • Schutz des Eigentums: Ja zur Gesetzesgrundlage für die Missbrauchsbekämpfung

    up!schweiz empfiehlt die JA-Parole zur Änderung des Bundesgesetzes über das Sozialversicherungsrecht.

    Wir kommen zum Schluss, dass die Methoden mit denen Sozialdetektive durch die neuen gesetzlichen Grundlagen wieder ausgestattet werden, aus liberaler Sicht allesamt keine Eigentumsverletzungen darstellen. Gleichzeitig sind die Massnahmen im Interesse aller unbescholtenen Versicherungsnehmer, welche durch die sich finanziell lohnende Missbrauchsbekämpfung unter dem Strich weniger Zwangsabgaben zu leisten und somit mehr von ihrem Eigentum zur Verfügung haben.


    Positionspapier: hier


  • SBI: Individuelle Selbstbestimmung statt nationale Selbstbestimmung

    Nach langer Diskussion hat die Unabhängigkeitspartei up! die Nein-Parole zur Selbstbestimmungsinitiative (SBI) gefasst, die am 25. November zur Abstimmung kommt. In einem Positionspapier führt die Partei aus, dass die Initiative die völkerrechtliche Vertragsfähigkeit der Schweiz schwächt und damit die Gefahr staatlicher Übergriffe erhöht. Allerdings anerkennt die Partei, dass nicht jeder völkerrechtliche Vertrag positiv ist, und macht Vorschläge, um solche Verträge schneller, aber dennoch sauber kündigen zu können.


    Positionspapier “Demokratie, Völkerrecht und Selbstbestimmungsinitiative”: hier


    “Wir haben seit Lancierung der Selbstbestimmungsinitiative über unsere Position zur Initiative diskutiert und sind nun zu einem ‘Nein, aber’ gelangt”, so Simon Scherrer, up!-Präsident. Abgelehnt von der Partei wird die Initiative, weil up! dem Völkerrecht grundsätzlich viel Positives abgewinnen kann: “Mittels Völkerrecht können sich Staaten gegenseitig verpflichten, gewisse Handlungen vorzunehmen. So können sich Staaten selbst beschränken, indem sie versprechen, die Rechte ihrer Bürger zu respektieren”, so Scherrer. Das sei auch in einer Demokratie nötig: “Auch Mehrheiten in einer Demokratie können rücksichtslos werden und sollten nicht alles dürfen”, so Scherrer. Als Partei mit feinem Gespür für Übergriffe des Staates begrüsse up! daher solche vertraglichen Beschränkungen staatlicher Macht sehr. So habe die Schweiz etwa zahlreiche Investitionsschutzabkommen geschlossen, die Menschen vor Enteignung schützen, oder Freihandelsabkommen, die gewisse planwirtschaftliche Instrumente entschärfen.

    Diese Beschränkung des Staates sei allerdings nicht mehr möglich, wenn mit Volksinitiativen einfach Völkerrecht gebrochen werden könne, so Scherrer: “Die SBI kommuniziert eigentlich: Wir können Völkerrecht jederzeit einfach nicht mehr beachten, wenn wir eine völkerrechtswidrige Initiative haben – und das ohne sauberen Kündigungsprozess des in Frage gestellten Völkerrechts. So kann sich die Schweiz deutlich weniger glaubhaft verpflichten.” Bereits heute seien Initiativen möglich, die Völkerrecht widersprechen, solange sie vorsehen, den kritischen völkerrechtlichen Vertrag zu kündigen. “Diese formelle Vorgabe, die völkerrechtlichen Konsequenzen einer Initiative transparent darzustellen, ist wichtig für das Funktionieren unserer Demokratie”, erklärt Scherrer.

    Jedoch erkennt die Partei in ihrem Positionspapier auch an, dass eine Volksinitiative eine zu hohe Hürde sein könnte, um einen völkerrechtlichen Vertrag sauber zu kündigen. Um schlechte völkerrechtliche Verträge einfacher, aber dennoch sauber kündigen zu können, macht up! zwei Gegenvorschläge zur SBI. Erstens soll eine Kündigungsabstimmung über Staatsverträge mit einer reduzierten Anzahl Unterschriften verlangt werden können. Zweitens soll Aussenpolitik kantonalisiert werden, sodass unterschiedliche Kantone unterschiedliche internationale Verträge abschliessen können, wobei der Bund dann nur noch als Unterhändler interessierter Kantone agieren würde. “Im Wettbewerb zwischen den Kantonen würde sich dann herauskristallisieren, welche völkerrechtlichen Verträge gut sind. Das wäre ein wahrhaft schweizerisches System”, so Scherrer.

     

  • Agrarinitiativen: Nein zum Heimatschutz-Extremismus

    Zu den Agrar-Initiativen vom 23. September (Fair-Food-Initiative und Ernährungssouveränität) empfiehlt die Unabhängigkeitspartei up! ein doppeltes Nein. Die Partei zeigt sich in einer Pressemitteilung besorgt über den “Heimatschutz-Extremismus”, der beiden Initiativen innewohne. Gemäss up! sollte die Schweizer Landwirtschaftspolitik den genau entgegengesetzten Kurs einschlagen: hin zu mehr Freihandel und weniger staatlicher Förderung.

    Die beiden Initiativen halten gemäss up! ein ganzes Bündel an neuen staatlichen Massnahmen bereit: Verschärfung von Produktionsstandards und deren Anwendung auf Importprodukte, staatliche Preisvorschriften, Beibehaltung und Wiedereinführung von kleinbetrieblichen Strukturen und ein totales Verbot von modernen Technologien wie genetisch veränderten Organismen. “Alle diese Massnahmen zielen darauf ab, den Schweizer Lebensmittelmarkt vom Ausland abzuschotten. Schweizer Haushalte, besonders jene mit geringem Einkommen, verdanken einen grossen Teil ihrer Kaufkraft jedoch genau günstigen Produkten aus dem Ausland. Wer dem Freihandel schadet, schadet den Schwächsten in unserer Gesellschaft”, so Simon Scherrer, Präsident der Unabhängigkeitspartei.

    Für die Partei ist die Schweizer Landwirtschaftspolitik bereits heute schon zu stark von Heimatschutz-Denken geprägt: Die Schweizer Landwirtschaft sei sehr unproduktiv, da sie zwar 3% der Beschäftigten binde, jedoch nur 0.7% zum BIP beitrage und seit Jahrzehnten sinkende Erträge pro Nutzfläche aufweise. Ausserdem stelle die Landwirtschaft sehr teure Produkte her (70% über dem EU-Niveau) und liesse die Bürger über Subventionen, Grenzschutz und mangelnden Strukturwandel gleich dreifach zahlen. “Die Schweizer Landwirtschaftspolitik krankt heute schon zu sehr an Heimatschutz. Den Initianten reicht das noch nicht: Sie wollen richtiggehenden Heimatschutz-Extremismus”, sagt up!-Präsident Scherrer. Der Weg zu guten und erschwinglichen Lebensmitteln führt für up! nur über weltweiten Wettbewerb und den Einsatz von modernen Technologien.

  • Nein zum Velobeschluss

    Am 23. September 2018 stimmt die Schweiz über den Gegenvorschlag zur zurückgezogenen Volksinitiative “Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege [Velo-Initiative]” ab. Die Unabhängigkeitspartei up!schweiz empfiehlt deren Ablehnung. Nur Lösungen auf regionaler, kommunaler oder gar privater Ebene ermöglichen eine schlanke Verwaltung nahe bei den Bedürfnissen seiner Bürger.

    Föderalismus und Subsidiarität
    Nebst Fuss- und Wanderwegen sollen künftig in Artikel 88 der Schweizerischen Bundesverfassung auch Velowege durch den Bund koordiniert und unterstützt werden. Dies steht im Widerspruch zu fundamentalen Prinzipien, auf denen unsere vielfältige Gesellschaft beruht: Föderalismus und Subsidiarität. Die vielfältige Schweiz lebt von der Delegation der Kompetenzen auf die tiefstmögliche Stufe. Nicht jede Region hat dieselben Schwerpunkte. Deshalb soll der Unterhalt und die Finanzierung von Radwegen regional oder gar durch kommunale Zusammenschlüsse getragen werden.

    Ausbau der Bürokratie
    Dabei kritisiert up!schweiz vor allem die FDP für ihre Bereitschaft, durch diesen Gegenvorschlag dem Bund eine weitere Kompetenz zuzusprechen. Auf die Erwähnung in der Bundesverfassung folgen Budgets, finanzielle Forderungen, eine koordinierende Verwaltung mit Personal und Bürokratie. Statt nach dem Staat zu rufen, erinnert up!schweiz daran, dass Radwege auch privat finanziert werden können oder durch Interessenverbände wie Pro Velo.

    Keinen Platz für Rüpel
    Weiter verweist up!schweiz auf die engen Platzverhältnisse zum Beispiel in der Stadt Zürich und das rüpelhafte Verhalten von Radfahrern im Stadtverkehr. Dass hier der Versuch gescheitert ist, Radfahrer auf Autostrassen zu bringen, zeigt das hohe Sterberisiko eines Radfahrers pro zurückgelegter Distanz (1). Gemäss up!schweiz sollen Bürgerinnen und Bürger, welche sich aus Sicherheitsgründen gegen das Radfahren aussprechen, nicht zur Finanzierung von Velowegen gezwungen werden.

    (1) Bundesamt für Statistik – Verkehrsunfälle 2017 https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/mobilitaet-verkehr/unfaelle-umweltauswirkungen/verkehrsunfaelle.html

  • up!schweiz gründet Komitee gegen Finanzordnung 2021

    Bis vor kurzem gab es kaum Widerstand gegen die Finanzordnung 2021. Doch nun hat die Unabhängigkeitspartei up! zusammen mit Vertretern der SVP, Piraten und Jungfreisinnigen ein Nein-Komitee gegründet (www.finanzordnung-nein.ch).


    Positionspapier: hier


    “Die Unabhängigkeitspartei will mit dem Nein zur Finanzordnung die Direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer abschaffen und damit dem Wachstum des Zentralstaates Einhalt gebieten”, wie Parteipräsident Simon Scherrer erklärt.

    Simon Scherrer und Silvan Amberg werden zudem die Nein-Parole in der Arena vom kommenden Freitag vertreten. “Auch wenn wir nicht mit einem Abstimmungserfolg rechnen können, so finden wir es wichtig, dass über das ständige Wachstum der Steuerlast diskutiert wird.” Dass keine andere Partei die Nein-Parole beschlossen hat, zeige die Relevanz von up! als konsequent liberale Partei.

  • up!schweiz mahnt vor Risiken bei ICOs, will aber keine neue Regulierung

    In den letzten Monaten hat die Ausgabe von neuen Blockchain Tokens (auch “Initial Coin Offerings” oder ICOs) vermehrt zu Schlagzeilen geführt. Verschiedene Unternehmen haben dutzende bis hunderte Millionen eingenommen. Am vergangenen Freitag hat sich auch die Schweizer Finanzmarktaufsicht “FINMA” erneut zu Wort gemeldet, an die bestehenden gesetzlichen Regeln erinnert und eine vertiefte Überprüfung von einigen ICOs angekündigt.

    Im Markt herrscht zurzeit Goldgräber-Stimmung. ICOs haben sich in kürzester Zeit als eine moderne Form der Kapitalbeschaffung etabliert. Für die Unabhängigkeitspartei up! ist klar, dass sich unter den Marktteilnehmern auch schwarze Schafe befinden, die vor allem ihre persönliche Bereicherung im Auge haben. “Einige Spekulanten werden viel Geld verdienen, einige aber auch viel verlieren”, erwartet Vorstandsmitglied Silvan Amberg, der sich auch beruflich mit Blockchain-Unternehmen befasst. “Nicht überall wo Geld verdient oder verloren wird, muss aber zwingend ein neues Gesetz her.”

    So lobt up! die Behörden für ihre bisherige pragmatische Vorgehensweise. “Die Schweiz, die FINMA, die Greater Zurich Area und der Kanton Zug haben sich in den letzten Jahren hervorragend positioniert. Unser Land hat echte Chancen, sich langfristig als ‘Crypto Valley’ zu etablieren.”, so Serge Brunner, welcher sich ebenfalls im Vorstand von up! mit dem Thema befasst. “Es wäre schade, wenn übereifrige Politiker diesen Vorteil aufs Spiel setzen würden.”

    Gemäss up! sind auch die Medien in der Verantwortung. “Die Medien warten nur auf die ersten Betrugsfälle, welche sie dann genüsslich ausschlachten können. Stattdessen würden sie besser ihre Verantwortung wahrnehmen, und die Bevölkerung über die Funktionsweise und Risiken von Kryptowährungen aufklären.” Eine grosse Verantwortung tragen gemäss up! auch die Branchenorganisationen. “Wirtschaftsverbände wie die Crypto Valley Association haben ein Interesse daran, dass sich nur ehrbare Unternehmen in der Schweiz ansiedeln und Betrugsfälle möglichst frühzeitig erkannt und entlarvt werden können.” Die Hauptverantwortung liegt gemäss up! aber nach wie vor bei jedem einzelnen. Wer Geld in einen ICO investiert, sollte sich gut informieren und beraten lassen.

    up!schweiz will Kryptowährungen nicht regulieren

  • Neue Milch-Subventionen: up!schweiz verurteilt Protektionismus

    Das Schoggigesetz muss wegen internationalen Drucks abgeschafft werden. Dieses hatte die Lebensmittelexporte direkt finanziell unterstützt. Nun soll ein Ersatz her, damit diese Schweizer Exporte wettbewerbsfähig bleiben. Milch und Brotgetreide sollen direkt subventioniert werden.

    Die Unabhängigkeitspartei up!schweiz verurteilt diese Massnahmen scharf und sieht eine Gelegenheit verschwendet, den Protektionismus im Landwirtschaftssektor abzubauen. “Nur produktive Arbeitsplätze sind tatsächlich sinnvoll. Diese benötigen aber keine Subventionen. Wir bezahlen mit den Subventionen also dafür, dass die Leute eine unproduktive Arbeit verrichten, anstatt eine produktive”, sagt Remo Senekowitsch, Driver bei der up!. Er fügt an: “Was wir wollen, sind produktive Arbeitsplätze, nicht unproduktive. Wenn auch unproduktive Arbeitsplätze etwas Gutes wären, dann könnte der Bund die Leute einfach dafür bezahlen, sinnlos Löcher zu buddeln und diese sogleich wieder zuzuschaufeln. Wir hätten sofort keine Arbeitslosigkeit mehr.”

    Weiter sei zu bemerken, so Senekowitsch, dass sich ausgerechnet zwei Profiteure dieser Subventionen stark dafür ausgesprochen haben: Konrad Graber (CVP, LU), ein Verwaltungsrat des Milchverarbeiters Emmi, und Beat Vonlanthen (CVP, FR), der Präsident des Schokoladefabrikantenverbands und des Verbands der Backwaren- und Zuckerindustrie. Damit erhalte die Vorlage einen bitteren Beigeschmack von Klientelpolitik.

     

    170929-MM_Milchsubventionen