• Werbeverbote für die SRG: Nicht zielführend

    Die Unabhängigkeitspartei up! ist ausnahmsweise gleicher Meinung wie Roger de Weck. Die Einschränkung der Werbeaktivitäten der SRG gehe in die falsche Richtung, so die Partei. „Private Medienhäuser versuchen, sich damit eine unliebsame Konkurrentin vom Hals zu schaffen“, kritisiert Silvan Amberg vom Vorstand von up!schweiz. „Die Schweizer Bevölkerung hat ein Interesse daran, dass sich die SRG auch mit Werbeeinnahmen finanzieren kann, anstatt ausschliesslich von von Staatsgeldern abhängig zu sein.“

    Auch einer Einschränkung des Angebotes steht up! kritisch gegenüber. „Wir müssen aufpassen, dass wir die SRG nicht zu einer durchregulierten Propaganda-Maschine des Staates machen“, warnt Amberg.

    Stattdessen fordert up! die Abschaffung der Zwangsabgaben („Billag“) und eine Liberalisierung des Leistungsauftrages. So kann sich die SRG in Zukunft als staatsunabhängiges und damit auch staatskritisches Medium neu erfinden.

     

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