• Erbschaftssteuer = Diebstahl an Toten

    Die Unabhängigkeitspartei up! lehnt die Erbschaftsteuerinitiative klar ab. up! stört sich vor allem an der fortschreitenden Enteignung der Bevölkerung. Aber auch die Tatsache, dass eine Mehrheit eine kleine Minderheit ausnimmt, prangert up! an. Weiter kritisiert die Partei die Einschränkung des Föderalismus und die Mittelverwendung für ein fehlkonstruiertes Sozialwerk. In ihrem Positionspapier bezeichnet up! die Erbschaftssteuer als „Diebstahl an Toten“.

    Erbschaftssteuer = Diebstahl an Toten
    Kein Mensch darf einem anderen Gewalt antun und ihn in seinen Grundrechten verletzen. Eines dieser Grundrechte ist das Eigentumsrecht. Eine Erbschaftssteuer stellt eine grundlegende Verletzung dieses Rechtes dar und ist deshalb mit den Grundrechten nicht vereinbar. Die Erbschaftssteuer beraubt jedoch nicht nur die Verstorbenen ihres Vermögens, sie greift auch massiv in die Freiheit der Lebenden ein. Gerade die Sorge um allfällige Nachkommen oder der Wunsch eines Legates ist eine Motivation für den Aufbau von Vermögen. Um zu verhindern, dass jemand bereits zu Lebzeiten sein Vermögen veräussert (z.B. verschenkt), wird die Erbschaftsteuer auch bei Schenkungen fällig. Der Bürger wird dadurch in der Dispositionsfreiheit seines Vermögens massiv eingeschränkt.

    Nicht nachhaltig
    Die Erbschafssteuerinitiative will 2/3 der Einnahmen in die AHV fliessen lassen. Dass die AHV aufgrund ihres Schneeballcharakters („Ponzi-Scheme“) eine nicht nachhaltige Fehlkonstruktion ist, wird immer offensichtlicher. Anstatt jedoch die AHV zu reformieren wird einfach immer mehr Steuergeld in das System hineingepumpt. Dadurch wird der Reformdruck verzögert und die schädlichen Auswirkungen des Umverteilapparates werden noch schlimmer.

    Diskriminierend
    Steuern sind nie „gerecht“. Die vorliegende Erbschafsteuer ist jedoch in ungewöhnlichem Masse diskriminierend, da sie erst ab einer Erbschaft von zwei Millionen greift. Eine solche Vorlage erlaubt es somit einer grossen Anzahl von Nicht-Betroffenen über die Besteuerung einer kleinen Minderheit zu entschieden.

    Unser Positionspapier finden Sie hier: http://bit.ly/1bteG4s

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