• Keine Entlastung des Standorts Schweiz

    Die Unabhängigkeitspartei up! begrüsst die Umstellung auf das Zahlstellenprinzip bei der Verrechnungssteuer. Jedoch kritisiert up!, dass die Reform dem geschwächten Standort Schweiz zu wenig Rechnung trägt und vor allem fiskalistisch motiviert ist. 

    Die Unabhängigkeitspartei up! begrüsst die Umstellung vom Schuldner- auf das‎ Zahlstellenprinzip insbesondere deshalb, weil ausländische Schuldner damit von der Verrechnungssteuer befreit werden, was den Schweizer Kapitalmarkt von einem erheblichen Wettbewerbsnachteil befreien wird. up! versteht nicht, warum bei Dividenden das Schuldnerprinzip beibehalten werden soll. Durch die parallele Existenz von zwei verschiedenen Systemen wird die Komplexität des Steuersystems weiter erhöht.

    Standort schonen
    Die Schweiz hat als Standort in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen (Minderinitiative, Masseneinwanderungsinitiative, Politposse um die Kapitaleinlagereserven) erheblich an Attraktivität eingebüsst. Die vorliegende Revision des Verrechnungssteuergesetzes zeigt, dass diese Realität beim Bundesrat noch nicht angekommen ist. up! macht in ihrer Vernehmlasssungsantwort verschiedene Vorschläge, wie die Reform standortfreundlicher ausgestaltet werden könnte.

    Vernehmlassungsantwort von up!: hier

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