• up! will Umdenken in der Kulturförderung

    Die Unabhängigkeitspartei up! hat im Vernehmlassungsverfahren scharf kritisiert, dass der Bund in vier Jahren fast 900 Mio. Franken Steuergelder für Kultursubventionen ausgeben will. up! fordert, dass sich der Bund komplett aus der Kultur zurückzieht und dieses Feld wieder dem Einzelnen überlässt. Staatlich geplante Kulturpolitik lehnt up! grundsätzlich ab. Gleichzeitig lanciert up! unter der Leitung des freischaffenden Musikers Matthias Aeschlimann eine Arbeitsgruppe, welche ein Umdenken in der Kulturszene herbeiführen möchte.

    up! kritisiert Kulturbotschaft des Bundes scharf
    up! hat im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens zur Botschaft der Kultur in den Jahren 2016-2019 die Kulturpolitik des Bundes scharf kritisiert. Darin plant der Bund innert vier Jahren knapp 900 Mio. Franken Steuergelder für Kulturprojekte zu verschleudern. Die Bundesausgaben stellen dabei nur einen kleinen Teil der über 2.5 Mrd. Franken dar, welche jährlich für Kultur ausgegeben werden. „Während sich die Bürger täglich Fragen, warum ihnen immer weniger Geld zum Leben bleibt, werden hier hunderte von Millionen ausgegeben, für Projekte, die den Staat nichts angehen“, kritisiert Co-Präsident Simon Scherrer.

    Kultur ist zu wichtig, um sie dem Staat zu überlassen.
    Für up! ist Kultur ein wichtiger Aspekt im Alltag der Menschen. Zahlreiche Mitglieder von up! engagieren sich deshalb im Kulturbereich. So auch Helene Schulthess, welche als Musikerin und Kulturmanagerin arbeitet und zu den führenden Köpfen der Partei gehört: „Dass Kunst immer mehr verstaatlicht und durch Beamte verwaltet werden soll, ist mir ein Gräuel!“.

    Umdenken der Kulturschaffenden gefordert
    Neben den Politikern will up! aber auch bei den Kulturschaffenden ein Umdenken herbeiführen. Zu diesem Zweck gründet sie eine eigene Arbeitsgruppe „Kultur“ unter der Leitung des freischaffenden Musikers Matthias Aeschlimann: „Wir wollen die liberalen Kulturschaffenden vereinen und aufzeigen, dass es auch ohne Subventionen geht. Ich möchte, dass die Menschen meine Arbeit freiwillig unterstützen und nicht durch den Staat dazu gezwungen werden“. Die Arbeitsgruppe soll als Gegenstimme in der linksorientierten Kulturszene auftreten und Künstler ermutigen, sich vom Subventionstropf loszusagen.

    Unsere Stellungnahme finden Sie hier: Vernehmlassungsantwort zur Botschaft zur Förderung der Kultur in den Jahren 2016-2019 (PDF: up!_Vernehmlassung_Kultur)

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