• Nachhaltig wirtschaften – Innovation statt Mahnfinger

    Individuelle Freiheit und nachhaltiges Wirtschaften stehen in einem Spannungsfeld. Deshalb muss durch sorgfältiges Abwägen ein gangbarer Mittelweg gewählt werden.

    In der Vergangenheit wurde von der Politik immer wieder versucht, die Menschen zu einem als „korrekt“ empfunden Verhalten anzuregen. Solche Vorschriften waren jedoch oft wirkungslos oder sogar kontraproduktiv (z.B. Bio-Diesel). Wir wollen, dass der einzelne Bürger wieder mehr Entscheidungsfreiheit erhält. Gleichzeit hat die Politik alles zu unterlassen, was heute umweltschädliches Handeln fördert (z.B. Subventionierung der Mobilität, Energie, Konsum oder Landwirtschaft). Zudem sind Technologie- und Forschungsverbote, welche die Nachhaltigkeit verbessern können, sofort aufzuheben (z.B. Gentechmoratorium).

2 Comments

  1. Dominik Rüttimann sagt: 14. August 2014 at 15:52

    Wie steht die up! in diesem Zusammenhang zur 2011 beschlossenen „Energiewende“?

    In einem emotionalen Schnellschuss wurde uns ein umfassendes Kern-Technologie-Verbot diktiert. Dieses wird gezwungenermassen die künftige Produktion von elektrischer Energie massiv von fossilen Energieträgern abhängig machen.
    Weiter beeinträchtigt eine solche Willkürspolitik beispielhaft die Innovationskraft unserer Wirtschaft, wenn angesichts der langen Investitionszyklen in der Energiebranche nicht mehr von stabilen und fundierten politischen Rahmenbedingungen ausgegangen werden kann.

    Wird es die up! wagen, der vorherrschenden gutmenschlich-populistischen Pattsituation bezüglich der Energie- und Umweltpolitik entgegenzutreten mit Argumenten, Fakten und frischen Ideen?

    • Markus Saurer sagt: 12. September 2014 at 19:46

      Die „Energiewende“ bzw. die Energiestrategie 2050 kann noch nicht als demokratisch beschlossene Politik betrachtet werden. Wesentliche Elemente dieser Politik müssen erst noch vom Parlament mit fak. Referendumsmöglichkeit beschlossen werden. Bei einigen Elementen ist strittig, ob nicht sogar Verfassungsänderungen vorgenommen werden müssten.

      Die Massnahmen der Energiestrategie 2050 sind teilweise rein technisch fraglich. Ein weiterer Teil der Massnahmen ist technisch-ökonomisch in dem Sinne nicht machbar, dass sie auf Dauer untragbare direkte und indirekte Kosten mit sich bringen werden. Gewisse Massnahmen stehen im Widerspruch zu anderen politischen Zielen und Massnahmen oder konterkarieren diese sogar.

      Die Energiewende wird über kurz oder lang scheitern – auch im politischen Prozess. Bis dahin vergeht aber viel Zeit und werden enorme Summen von Bund, Kantonen und Gemeinden irreversibel fehlinvestiert.

      up! Sollte sich dafür einsetzen, dass diese Politik so rasch als möglich aufgegeben und die Energiepolitik fundamental überarbeitet wird. Stopp der Energiepolitik von BR Leuthard!

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