• Liberalste Partei der Schweiz gegründet

    Die Schweiz hat eine neue Partei! Am Mittwochabend, 18. Juni 2014, fand in Zürich die Gründungsfeier der neuen Unabhängigkeitspartei „up!“ statt. Die drei Co-Präsidenten Brenda Mäder, Silvan Amberg und Simon Scherrer stellten den über 70 Gästen die neue Partei vor. up! soll zu einer glaubwürdigen Marke des Liberalismus werden und den Einzelnen wieder über das Kollektiv stellen.


    „Der Liberalismus steht mit dem Rücken zur Wand“, leitete Brenda Mäder ihr Referat ein, mit welchem sie begründete, warum die Schweiz eine neue liberale Kraft braucht. Die Abgabenquote sei mittlerweile auf 59% angestiegen, erklärt die Thurgauerin weiter. Jedes Jahr werden 120 neue Gesetze erlassen, mit denen das Leben des Einzelnen von der Wiege bis zur Bahre durchgeplant wird. Dennoch sei in der Bevölkerung wenig Problembewusstsein vorhanden. Für die durch die Überregulierung verursachten Probleme würden gerne andere Sündenböcke gesucht: Der „freie Markt“, die Ausländer oder die Abzocker. „Die Schweiz braucht dringend eine glaubwürdige und konsequente liberale Bewegung, welche dem schleichenden Kollektivismus eine Antithese gegenüberstellt.“
    Was die neue Partei bezweckt, erklärte dann Silvan Amberg. Es gehe darum, die kollektivistische Grundeinstellung von links und rechts im Kern zu kritisieren und zu delegitmieren. Statt Mehrheitsentscheiden sollen künftig wieder vermehrt die einzelnen Bürgerinnen und Bürger über ihr Leben entscheiden und Verantwortung für ihr Handeln übernehmen. „up! will die Stimme der Freiheit sein. Wir wollen eine glaubwürdige Marke schaffen, die für einen konsequenten Liberalismus steht und an der sich die Wählerinnen und Wähler orientieren können.“ Um dies zu erreichen wolle up! die Probleme des Vollkaskostaates aufzeigen und statt abstrakten Theorien konkrete Problemlösungen vorschlagen. Amberg ist überzeugt, dass dieses Konzept Erfolg haben kann. „Angesichts der zunehmenden Regulierung und Bürokratisierung wächst der Widerstand. Viele Leute haben längst genug von der ständigen Bevormundung, nur fehlen in der politischen Landschaft oft die klaren Visionen und alternativen Vorschläge“.
    Simon Scherrer, der dritte Co-Präsident, lieferte dann noch konkrete Informationen über die nationale Partei. Er stellte die aktiven Personen vor und erläuterte das Parteiprogramm. Die Schwerpunktthemen sind Finanzen, Vorsorge, Migration und Selbstbestimmung. „Das sind Themen, die Menschen beschäftigen und bei welchen die Fronten verhärtet sind“ erklärte der St.Galler Informatikstudent dem Publikum. Bei der Migration zum Beispiel geht up! neue Wege: „Wir wollen, dass jeder, der in der Schweiz eine Arbeit findet, hierherkommen kann, ohne eine willkürliche staatliche Beschränkung.“ Solche Zuwanderer sollen jedoch keinen Zugang zu den Sozialwerken haben und müssen sich natürlich an die Gesetze halten. „So kriegen wir die besten Fachkräfte der Welt, ohne dass die Schweiz ausgenutzt wird.“

1 Comment

  1. PIerre Jenni sagt: 27. Juli 2014 at 19:19

    Hi up !

    Hopefully there will soon be a translation for the Welsches.
    Although I despise the fact that Swissgermans do not want to learn french anymore, and even if I am actually learning Schwitzertüütsch, I will be ready to communicate in English.
    Thanks anyway for this great initiative.
    All the best for you up!

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