• Lebensweisen respektieren – Toleranz und Eigenverantwortung statt Bevormundung

    Seit jeher hat der Mensch den Wunsch, als moralisch verwerflich oder ungesund empfundene Lebensweisen zu verurteilen und auch seine Mitmenschen von solchen Lebensweisen abzubringen. Dennoch waren Drogen, Alkohol, Prostitution oder ungesunde Ernährung immer Teil unserer Gesellschaft.

    Wir sind der Überzeugung, dass jeder selbst entscheiden muss, wie gesund oder ungesund er leben will. Repressionspolitik ist nicht nur teuer, sondern auch wirkungslos und oft sogar kontraproduktiv. Der vernünftige Umgang mit Genussmitteln muss erlernt und kann nicht verordnet werden.

    Auch Kinder müssen altersgerecht den Umgang mit solchen Genussmitteln erlernen. Staatliche Präventionsversuche und Verbote machen Drogen und andere Substanzen oft erst interessant für Junge.

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  • Lebhafter Arbeitsmarkt – Jobchancen statt Beamtenmentalität

    Die Schweiz hat international eine tiefe Arbeitslosenquote. Dennoch gibt es auch hierzulande viele Menschen, die keinen oder den falschen Job haben.

    Die Hauptursache sind arbeitsfeindliche Gesetze und Verordnungen, welche etablierte Arbeitnehmer schützen wollen, dadurch aber Arbeitswillige vom Arbeitsmarkt ausschliessen.

    Nur wenn Unternehmer die Möglichkeit haben, unmotivierte Mitarbeiter durch motivierte zu ersetzen und auf Marktveränderungen flexibel zu reagieren, können sie auch flexibel neue Stellen schaffen und Arbeitssuchenden eine Chance geben. In der Schweiz hat sich dieses flexible Modell bewährt und muss weiter ausgebaut werden.

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  • Weltoffen und neutral – Partnerschaften statt Patenschaften

    Auch wenn sich die Schweiz gerne als „neutral“ bezeichnet, so ist sie es nicht wirklich. Durch einen Dschungel von internationalen Verträgen und Zahlung von Milliarden ins Ausland mischt sich der Bund viel zu stark in ausländische Angelegenheit ein. Wir fordern den Übergang zu einer echt weltoffenen Neutralität.

    Es gibt keine bessere Entwicklungshilfe als den freien Handel auf Augenhöhe mit aufstrebenden Staaten. Klassische Entwicklungshilfe ist eine Ressourcenverschwendung, welche zudem bestehende Herrschaftsstrukturen in betroffenen Ländern zementiert.

    Bilaterale Verträge sind durch unilaterale Liberalisierung zu ersetzen, um die Unabhängigkeit vom Ausland zu stärken. Ein EU- oder Nato-Beitritt ist für uns keine Option, da Probleme auf möglichst kleiner Ebene gelöst werden sollen.

  • Unternehmertum stärken – Wettbewerb statt halbstaatliche Grosskonzerne

    Ein Grossteil der Jungen sucht heute nach der Ausbildung eine Stelle bei einem bestehenden Unternehmen oder gar beim Staat. Kaum jemand wünscht sich, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Damit die Schweiz der Zukunft dynamisch und erfolgreich ist, braucht es wieder mehr Risikofreude und Unternehmergeist.

    Dazu muss die Politik ihre Einstellung zum Unternehmertum grundlegend ändern. Heute werden gut funktionierende und innovative Unternehmen durch Steuern und Regulierungen gelähmt, während schlecht geführte oder nicht zukunftsfähige Firmen staatlich gefördert und gerettet werden.

    Durch die Abschaffung der Unternehmenssteuern, der Regulierungen und den Verzicht auf staatliche Rettungsaktionen werden Schweizer Firmen wieder risikobewusst, innovativ und erfolgreich.

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  • Familien befreien – Moderne und traditionelle Familienmodelle ermöglichen

    Die beste Familienpolitik ist keine Familienpolitik. Die Lebensentwürfe der Menschen sind derart unterschiedlich und vielseitig, dass es keinen einheitlichen Familienbegriff geben kann. Jeder Versuch, ein bestimmtes Modell staatlich zu fördern, stellt eine Diskriminierung aller andern Formen dar.

    Die Stärkung der Familien muss über eine allgemeine Steuersenkung und den Verzicht aus sinnlosen Vorschriften („Tantenverordnungen“) erfolgen und nicht durch spezielle Zuschüsse, von denen nur bestimmte Gruppen profitieren und welche letztlich wieder durch den Mittelstand finanziert werden müssen.

    Die staatliche Ehe ist durch flexible Muster-Eheverträge zu ersetzen und jegliche Diskriminierung von gleichgeschlechtlichen und anderen Beziehungsformen ist zu unterlassen.

  • Nachhaltig wirtschaften – Innovation statt Mahnfinger

    Individuelle Freiheit und nachhaltiges Wirtschaften stehen in einem Spannungsfeld. Deshalb muss durch sorgfältiges Abwägen ein gangbarer Mittelweg gewählt werden.

    In der Vergangenheit wurde von der Politik immer wieder versucht, die Menschen zu einem als „korrekt“ empfunden Verhalten anzuregen. Solche Vorschriften waren jedoch oft wirkungslos oder sogar kontraproduktiv (z.B. Bio-Diesel). Wir wollen, dass der einzelne Bürger wieder mehr Entscheidungsfreiheit erhält. Gleichzeit hat die Politik alles zu unterlassen, was heute umweltschädliches Handeln fördert (z.B. Subventionierung der Mobilität, Energie, Konsum oder Landwirtschaft). Zudem sind Technologie- und Forschungsverbote, welche die Nachhaltigkeit verbessern können, sofort aufzuheben (z.B. Gentechmoratorium).

  • Solidarisch unterstützen – Zwischenmenschliche Solidarität statt Sozialleistungsdschungel

    Wir bekennen uns zur Verantwortung, jenen zu helfen, denen es weniger gut geht. Wir haben die Vision, alle Sozialleistungen durch eine bedarfsorientierte Grundsicherung zu ersetzen.

    Transparenz, Effizienz und Fairness sind die Grundpfeiler. Eigenverantwortung soll sich auszahlen. Unser Ziel: Wer mehr leisten will, soll auch profitieren.

    Entscheidend ist, dass  Sozialleistungen nicht mehr auf Bundesebene mit der Giesskanne verteilt werden, sondern auf Gemeindeebene zielgerichtet und kontrolliert gesprochen werden. So kann dem einzelnen Menschen besser geholfen und Missbräuche verhindert werden. Wo immer möglich, ist auf freiwillige Solidarität zu setzen, da nur diese den Namen wirklich verdient hat.

  • Schulden senken – Keine Politik auf Kosten kommender Generationen

    Wir geben jetzt schon das Geld unserer Enkelkinder aus, denn die Schweiz leistet sich eines der teuersten Verwaltungssysteme der Welt. Überregulierungen und sinnlose Bürokratie gehören abgestellt.

    Jährliche Neuverschuldung ist kein Naturgesetz. Unser Ziel: Schulden abbauen. Geht nicht, gibts nicht!

  • Vorsorge – der Wahrheit ins Auge sehen

    Die Politik versagt offensichtlich bei der Organisation unserer Altersvorsorge: Die AHV leidet am sich ändernden Generationenverhältnis, das BVG an Fehlannahmen über Anlagestrategien – und Reformblockaden verhindern hier wie dort wichtige Korrekturen.
    Wenn wir die Vorsorge nachhaltig und effizient gestalten wollen, ist wieder mehr Eigenverantwortung nötig: Jeder sollte die Art seiner Altersvorsorge eigenverantwortlich auswählen können, ohne der Politik ausgeliefert zu sein. Deshalb fordern wir einen Rückbau der AHV sowie eine freie Wahl der Pensionskasse.

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  • Bildung stärken – Vielfalt statt Einfalt

    Wir glauben daran, dass Talente Freiräume und individuell angepasste Förderung brauchen. Vielfalt statt Einfalt gilt besonders für Bildungsinhalte, die von den Schulen bestimmt werden sollten, und nicht zum Spielball von politischen Interessen werden sollten (Bsp. Mundart im Kindergarten).

    Durch freie Schulwahl sollen alle Eltern das richtige Angebot für ihre Kinder auswählen dürfen. Da nicht alle Kinder gleich sind, muss die Möglichkeit für alternative Schulmodelle gegeben sein (Bsp. Homeschooling).

    Um die Unabhängigkeit der Bildung zu gewährleisten, muss die Finanzierung von Schulen und Universitäten möglichst breit abgestützt sein (Bsp. Studiengebühren, Spenden, Sponsoring).

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