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Neuigkeiten

  • 10. Juni 2018: up! empfiehlt doppeltes Nein

    Für die eidgenössischen Abstimmungen vom 10. Juni 2018 empfiehlt die Unabhängigkeitspartei ein doppeltes Nein. In beiden Vorlagen, die zur Abstimmung kommen, sieht sie eine gefährliche Ausdehnung der Staatstätigkeit. up!-Positionspapier zum Geldspielgesetz: hier NEIN zur Vollgeldinitiative. – Klar NEIN sagt up! zur Initiative  «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeldinitiative)». Obwohl up! durchaus Veränderungsbedarf im Geldwesen sieht, lehnt die Partei die Initiative aus drei Gründen ab. Erstens würde ein […]

  • Abstimmungsempfehlungen für den 4. März

    Nationale Abstimmungen JA zu NoBillag Eine monatelange Angstkampagne der Gegner hat nur eines gezeigt: die Angst fast aller politischen Kräfte vor den freien, individuellen Entscheidungen der Bürgerinnen und Bürger. Wenn die Billag-Zwangsgebühren wegfallen, so haben alle Haushalte in der Schweiz die Freiheit, ihr Geld für ein Medienangebot ihrer Wahl auszugeben, statt dass dieses Geld an staatlich ausgewählte Medien fliesst. Die NoBillag-Initiative tut nichts anderes, als im Medienmarkt herzustellen, was in […]

  • Wie bitte? Was will die up! abschaffen?

    Warum soll die Finanzordnung 2021 abgelehnt werden? Die Direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer sind als temporäre Massnahmen entstanden, in den Krisenzeiten der zwei Weltkriege. Jene Aufgaben, die tatsächlich auf Bundesebene geregelt werden müssen, können aber heute so wie damals ohne diese Steuern wahrgenommen werden. Natürlich müssten viele Aufgaben des Bundes an die Kantone zurückdelegiert werden. Dies wäre aus unserer Sicht aber eine gesunde Entwicklung. Föderalismus und Subsidiarität sind wichtige Faktoren […]

  • up!schweiz gründet Komitee gegen Finanzordnung 2021

    Bis vor kurzem gab es kaum Widerstand gegen die Finanzordnung 2021. Doch nun hat die Unabhängigkeitspartei up! zusammen mit Vertretern der SVP, Piraten und Jungfreisinnigen ein Nein-Komitee gegründet (www.finanzordnung-nein.ch). Positionspapier: hier „Die Unabhängigkeitspartei will mit dem Nein zur Finanzordnung die Direkte Bundessteuer und die Mehrwertsteuer abschaffen und damit dem Wachstum des Zentralstaates Einhalt gebieten“, wie Parteipräsident Simon Scherrer erklärt. Simon Scherrer und Silvan Amberg werden zudem die Nein-Parole in der […]

  • up!schweiz in der NZZ am Sonntag: Ein paar Nachträge

    Im Artikel „Die Staatsfeinde“ in der „NZZ am Sonntag“ vom 14. Januar 2018 schreibt Frau Denise Bucher über den „Libertarismus“ in der Schweiz – darunter auch über uns, die Unabhängigkeitspartei. Der Artikel gibt viele klassisch liberale Standpunkte akkurat wieder, darunter auch viele, die wir für Frau Bucher bei Ihrer Recherchearbeit erläutert haben. Dennoch bedarf der Artikel einiger Ergänzungen unsererseits, welche die Fragen beantworten können, die der Artikel in den Raum […]

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up schweiz hat Blicks Beitrag geteilt.

Was für ein unsinniger Vergleich, der die Missstände in der Schweizer Landwirtschaftspolitik entschuldigen will. Netterweise fragt der "Blick" aber: "Finde den Fehler!" Wir helfen gerne:

Ein offensichtlicher Fehler besteht darin, dass man natürlich nicht so oft kleine Einheiten von Nahrungsmitteln (z.B. 1 Liter Milch) braucht wie "Luxusgüter" (z.B. ein iPhone). Wenn man in Betracht zieht, wie häufig man die entsprechenden Güter braucht, sieht die Rechnung ganz anders aus. Angenommen, die Konsumenten kaufen alle 2 Jahre ein neues iPhone (wie in vielen Mobilfunkverträgen üblich), kommt das auf 597.50 CHF/Jahr für ein iPhone. Andererseits geben die Konsumenten in der Schweiz etwa 5.75% [1] ihres Einkommens für Nahrungsmittel aus. Bei einem Medianeinkommen von 49'660 CHF/Jahr [2] macht das 2'855 CHF/Jahr. Also die naive Aussage "Wir geben mehr für iPhones aus als für unsere Nahrungsmittel" ist schlicht falsch, wir geben fast fünfmal so viel für Nahrungsmittel aus!

Das ist an und für sich auch noch nicht schlimm. Die Frage ist eher "Wie viel *zu viel* zahlen wir für Nahrungsmittel in der Schweiz?". Tatsache ist, dass in der Schweiz die Nahrungsmittelpreise 73% (!) höher sind als im EU-Durchschnitt [3]. In diesem Sinn zahlt der Schweizer Konsument im Median also ca. 1'200 Franken pro Jahr zu viel für Nahrungsmittel.

Ein Teil davon geht auf den Grenzschutz für die Landwirtschaft zurück. Gemäss OECD zahlten die Schweizer Konsumenten im Jahr 2016 pro Jahr circa 4.4 Milliarden Franken [4] zu viel wegen des Grenzschutzes (zusätzliche Kosten über steuerfinanzierte Direktzahlungen nicht eingerechnet). Das entspricht etwa 525 Franken pro Mensch und Jahr in der Schweiz oder 2500 Franken für eine fünfköpfige Familie, die alleine dafür ausgegeben werden, damit sich die Landwirtschaft in ihren veralteten Strukturen halten kann.

Also nichts da von wegen "Wir zahlen zu wenig für die Landwirtschaft": Egal, wie mans dreht und wendet, wir zahlen deutlich zu viel!

_________________
[1] Bundesamt für Statistik. Detaillierte Haushaltsausgaben sämtlicher Haushalte nach Jahr. 2015. bit.ly/2kY1VWQ
[2] Bundesamt für Statistik. Verteilung des verfügbaren Äquivalenzeinkommens. 2016. bit.ly/2sLY42o
[3] EU-Kommission. Comparative price levels of consumer goods and services. bit.ly/1IuE3Ms
[4] OECD. Agricultural Policy Monitoring and Evaluation 2016.. dx.doi.org/10.1787/888933375988 ... Mehr anzeigenWeniger anzeigen

🇨🇭 🌾Zum heutigen Weltbauerntag: Finde den Fehler!

Was für ein unsinniger Vergleich, der die Missstände in der Schweizer Landwirtschaftspolitik entschuldigen will. Netterweise fragt der Blick aber: Finde den Fehler! Wir helfen gerne:

Ein offensichtlicher Fehler besteht darin, dass man natürlich nicht so oft kleine Einheiten von Nahrungsmitteln (z.B. 1 Liter Milch) braucht wie Luxusgüter (z.B. ein iPhone). Wenn man in Betracht zieht, wie häufig man die entsprechenden Güter braucht, sieht die Rechnung ganz anders aus. Angenommen, die Konsumenten kaufen alle 2 Jahre ein neues iPhone (wie in vielen Mobilfunkverträgen üblich), kommt das auf 597.50 CHF/Jahr für ein iPhone. Andererseits geben die Konsumenten in der Schweiz etwa 5.75% [1] ihres Einkommens für Nahrungsmittel aus. Bei einem Medianeinkommen von 49660 CHF/Jahr [2] macht das 2855 CHF/Jahr. Also die naive Aussage Wir geben mehr für iPhones aus als für unsere Nahrungsmittel ist schlicht falsch, wir geben fast fünfmal so viel für Nahrungsmittel aus!

Das ist an und für sich auch noch nicht schlimm. Die Frage ist eher Wie viel *zu viel* zahlen wir für Nahrungsmittel in der Schweiz?. Tatsache ist, dass in der Schweiz die Nahrungsmittelpreise 73% (!) höher sind als im EU-Durchschnitt [3]. In diesem Sinn zahlt der Schweizer Konsument im Median also ca. 1200 Franken pro Jahr zu viel für Nahrungsmittel.

Ein Teil davon geht auf den Grenzschutz für die Landwirtschaft zurück. Gemäss OECD zahlten die Schweizer Konsumenten im Jahr 2016 pro Jahr circa 4.4 Milliarden Franken [4] zu viel wegen des Grenzschutzes (zusätzliche Kosten über steuerfinanzierte Direktzahlungen nicht eingerechnet). Das entspricht etwa 525 Franken pro Mensch und Jahr in der Schweiz oder 2500 Franken für eine fünfköpfige Familie, die alleine dafür ausgegeben werden, damit sich die Landwirtschaft in ihren veralteten Strukturen halten kann.

Also nichts da von wegen Wir zahlen zu wenig für die Landwirtschaft: Egal, wie mans dreht und wendet, wir zahlen deutlich zu viel!

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[1] Bundesamt für Statistik. Detaillierte Haushaltsausgaben sämtlicher Haushalte nach Jahr. 2015. https://bit.ly/2kY1VWQ
[2] Bundesamt für Statistik. Verteilung des verfügbaren Äquivalenzeinkommens. 2016. https://bit.ly/2sLY42o
[3] EU-Kommission. Comparative price levels of consumer goods and services. https://bit.ly/1IuE3Ms
[4] OECD. Agricultural Policy Monitoring and Evaluation 2016.. http://dx.doi.org/10.1787/888933375988

Dumme Polemik vom Blick. Für "Bio" zahlt man übrigens noch mehr. Grund? Lausige Produktivität. Ursache? Geringe Flächenerträge. Folge? Viel Landverbrauch für wenig Nahrung. Umwelt? Finz nicht so super.

1 week ago   ·  1

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Wir bezahlen sowiso doppelt. 1.75 für einen Liter Milch und keine Ahnung wie viel Franken für die Subvention der Milchkuh.

Protektionismus ist scheisse und gehört abgeschafft.

1 week ago   ·  5

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Investitions- mit Konsumgütern vergleichen... 😂

1 week ago   ·  3

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Freiheit

Freiheit ist die Abwesenheit von Zwang durch andere Menschen.

Eigentum

(Selbst-)Eigentum ist das Recht, frei über seinen eigenen Körper und seine selbst erarbeiteten Güter zu bestimmen.

Nichtaggression

Das Nichtaggressionsprinzip besagt, dass der Einsatz von Gewalt oder deren Androhung unter keinen Umständen legitim ist, ausser als Notwehr.‎

Politikskepsis

Politik bedeutet, dass die Ideen Einiger für alle Individuen einer Gesellschaft mit staatlicher Gewalt durchgesetzt werden. Politik ist damit zwangsläufig immer eine Einschränkung der individuellen Selbstbestimmung. Deshalb sind wir gegenüber der Politik grundsätzlich skeptisch.